Was ist Growth Hacking?
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Was ist Growth Hacking?
Growth Hacking ist eine Strategie, die junge Startups nutzen, um schnelles Wachstum und Marktpräsenz zu erreichen. Doch was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff und wie arbeitet ein Growth Hacker?
Growth Hacking setzt gezielte, oft kostenfreie “Hacks” ein, um verschiedene Unternehmenskennzahlen zu verbessern und somit das Wachstum zu fördern. Typische Ziele sind dabei die Erhöhung der Newsletter-Anmeldungen, Steigerung der Shop-Käufe oder Maximierung der Empfehlungen.
Growth Hacking ist ein Teilgebiet des Growth Marketings, bei dem das Unternehmen als Ganzes betrachtet wird, anstatt die Bereiche Vertrieb, Kundenservice und Produktentwicklung separat zu behandeln. Ein weiteres Merkmal des Growth Marketings ist die Fokus auf schnelle, flexible Methoden. Wenn ein Ansatz nicht funktioniert, wird er rasch durch einen anderen ersetzt. Schnelligkeit ist hierbei das A und O.
Was macht ein Growth Hacker?
Die Arbeit eines Growth Hackers lässt sich in fünf Hauptbereiche unterteilen:
1. Akquisition: Traffic generieren und Nutzer auf die Website führen.
2. Aktivierung: Nutzer zur Registrierung bewegen, sei es für den Newsletter oder den Mitgliederbereich.
3. Bindung: Die Interessenten dazu motivieren, aktiv zu werden und Aktionen auf der Website auszuführen.
4. Monetarisierung: Die Nutzer zum Kauf überzeugen.
5. Weiterempfehlung: Die Nutzer animieren, das Produkt oder die Dienstleistung zu empfehlen.
Konkrete Aufgaben eines Growth Hackers könnten beispielsweise sein:
- Gastartikel für relevante Blogs schreiben
- Content-Distribution inklusive Automatisierung
- Optimierungen auf der Website und Landingpages durchführen
- Content Marketing optimieren
- Influencer Marketing etablieren
- Aktuelle KPIs analysieren und daraus nächste Schritte ableiten
Zusammengefasst verbindet ein Growth Hacker moderne Technologie mit kreativen Ideen, um eine große Nutzerbasis zu erreichen und das Unternehmenswachstum zu fördern. Dabei konzentriert er sich auf Inhalte, die für die Zielgruppe besonders interessant sind und arbeitet oft mit kostenlosen Methoden zur Verbreitung dieser Inhalte.
Darüber hinaus analysiert er die Ergebnisse seiner Arbeit und relevante KPIs aus Bereichen wie Content Marketing, SEO, Website-Analyse und sozialen Medien, um festzustellen, wo kleine Hacks große Effekte erzielen können.
Ein Growth Hacker benötigt daher folgende drei Eigenschaften:
- Umfassende Kenntnisse im Online Marketing, insbesondere im Social Media Marketing
- Kreatives Denken
- Analytisches Denken
Relevante Grundvoraussetzungen für das Growth Hacking
Um erfolgreich Growth Hacking zu betreiben, benötigt ein Unternehmen bestimmte infrastrukturelle Voraussetzungen:
Zielgruppenanalyse/Buyer Persona: Es ist wichtig, die Kunden gut zu kennen und Buyer Personas zu erstellen, um strategische Entscheidungen treffen zu können.
Datenerfassung: Verschiedene Tools helfen Unternehmen, wichtige Informationen über ihre Kunden und deren Kaufverhalten zu sammeln und zu analysieren.
Product-Market-Fit: Unternehmen sollten sicherstellen, dass ihr Produkt zur Zielgruppe passt. Selbst die besten Growth Hacks nutzen nichts, wenn keine Nachfrage besteht.
Empfehlungsmarketing: Zufriedene Kunden sind die Basis für erfolgreiches Empfehlungsmarketing. Unternehmen sollten Produkte oder Dienstleistungen anbieten, die die Bedürfnisse der Zielgruppe erfüllen, und Anreize für Empfehlungen schaffen.
Geeignetes Team: Ein spezielles Growth Team mit dem notwendigen Know-how und einem Growth Mindset ist entscheidend für den Erfolg. Ohne das richtige Personal sind neue Ideen und schnelles Wachstum schwer umsetzbar.
Methoden des Growth Hackings
Growth Hacking umfasst eine Vielzahl von Ansätzen. Die Wahl der Technik hängt vom Produkt, den Zielen und der Zielgruppe ab, da jedes Unternehmen individuelle Lösungen benötigt.
Content Marketing
Beim Content Marketing geht es darum, den Kunden ständig Mehrwert zu bieten. Dies kann durch Blogartikel, Podcasts, Videos, E-Books, Social Media Posts etc. geschehen. Wichtig ist dabei, die Formate zu wählen, die das Team gut umsetzen kann und die von der Zielgruppe konsumiert werden.
Regelmäßige und abwechslungsreiche Inhalte sind dabei entscheidend, um die Relevanz zu bewahren. Teile eines Blogartikels können oft für Social Media Beiträge genutzt werden, um den Aufwand zu minimieren.
Beim kostenlosen Content sollten immer Call-to-Actions eingebaut werden, um die Leser auf die Unternehmenswebsite zu locken.
SEO – Suchmaschinenoptimierung
SEO ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Growth Hackings. Es bietet zahlreiche Möglichkeiten für effektive Growth Hacks. Mit detaillierten Analysen und KPIs können Maßnahmen gefunden werden, die mit geringem Aufwand den größten Effekt erzielen.
E-Mail-Marketing
Während Content Marketing und SEO darauf abzielen, User auf die Website zu bringen, konzentriert sich E-Mail-Marketing darauf, diese Nutzer zu wiederkehrenden Besuchern zu machen. Ein kostenloser Newsletter informiert die Nutzer über wichtige Neuigkeiten und Sonderaktionen.
Das Verhalten der angemeldeten Nutzer kann analysiert und optimiert werden: Öffnungsraten, Klicks und Abmeldungen geben wertvolle Hinweise. Automatisierte E-Mail-Sequenzen können genutzt werden, um nach einem Kauf Feedback zu erhalten oder Upsells anzubieten.
Empfehlungsmarketing
Um Kunden zu Markenbotschaftern zu machen, können kleine Anreize helfen. Wann und welche Anreize besonders effektiv sind, sollte kontinuierlich getestet werden.
A/B-Tests
Beim A/B-Testing werden zwei Varianten einer Annahme getestet. Beispiel: Zwei Versionen einer Landingpage mit unterschiedlichen Farben für Call-to-Action Buttons. Wichtig ist, dass nur eine Eigenschaft verändert wird und beide Varianten unter denselben Bedingungen getestet werden.
Beispiele für das Growth Hacking
Viele der heute erfolgreichsten Startups haben ihr Wachstum durch Growth Hacking erreicht. Hier sind einige bekannte Beispiele:
PayPal
PayPal konnte sich in seiner Anfangszeit gegen konkurrierende Unternehmen durch ein Empfehlungssystem durchsetzen. Nutzer, die neue Nutzer geworben haben, erhielten als Bonus zehn Dollar, was sich letztendlich gerechnet hat, da ein Kunde etwa 20 Dollar an Customer Lifetime Value generierte.
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